Säbelschnäbler, Löffler und Limikolen an den Salzlacken; im Spätherbst Grau- und Blässgänse, Großtrappen bei Tadten.
Tipp: Nationalparkzentrum Illmitz als Startpunkt für Exkursionen. Offizielle Seite
Fünfzehn Gebiete in Deutschland und Österreich, in denen sich Vögel verlässlich sammeln – mit besten Monaten, Startpunkt und offizieller Seite. Drei davon stellen wir ausführlich vor.
Ausgewählt haben wir Orte, die international als Brut-, Rast- oder Überwinterungsgebiet bedeutend sind und an denen es Infozentren, Beobachtungstürme oder geführte Touren gibt. Die Monatsleiste zeigt, wann ein Besuch am meisten bringt. Mit den Schaltflächen darunter lässt sich die Liste nach Land filtern.
Säbelschnäbler, Löffler und Limikolen an den Salzlacken; im Spätherbst Grau- und Blässgänse, Großtrappen bei Tadten.
Tipp: Nationalparkzentrum Illmitz als Startpunkt für Exkursionen. Offizielle Seite
Niederösterreich · Ramsar, Natura 2000
Weißstörche brüten hier auf alten Eichen – eine der größten Baumbrüter-Kolonien Mitteleuropas; dazu Graureiher.
Tipp: Storchenhaus im Schlosspark Marchegg, Bahnhof an der Strecke Wien–Bratislava. Offizielle Seite
Wien / Niederösterreich · Nationalpark, Ramsar
Seeadler, Eisvogel und überwinternde Wasservögel in einer der letzten großen Flussauen Mitteleuropas.
Tipp: schlossORTH Nationalpark-Zentrum in Orth an der Donau. Offizielle Seite
Salzburg, Tirol, Kärnten · Nationalpark
Bartgeier – seit 1986 wieder angesiedelt –, Steinadler und Alpendohlen; im Rauriser Krumltal gute Chancen.
Tipp: Krumltal bei Rauris, das „Tal der Geier“. Offizielle Seite
Vorarlberg · Ramsar seit 1983, Natura 2000
Über 300 nachgewiesene Arten; im Herbst Zehntausende Wasservögel, auf dem Zug Limikolen am Ufer.
Tipp: Rheindeltahaus des Naturschutzvereins Rheindelta. Offizielle Seite
Bayern / Oberösterreich · Ramsar (DE 1976, AT 1982), Natura 2000
Stauseen, Inseln und Auen an der Grenze: Seeadler, Nachtreiher, Löffler, große Lachmöwenkolonie, rund 300 Arten.
Tipp: Naturium am Inn in Ering, Ausstellung in Schloss Frauenstein, Turm Eglsee. Offizielle Seite
Baden-Württemberg · Naturschutzgebiet, Ramsar
Kolbenenten, Rohrsänger und rund 290 Vogelarten am Bodensee-Ufer bei Konstanz.
Tipp: Kernzone nur mit Führung über das NABU-Bodenseezentrum. Offizielle Seite
Baden-Württemberg · Naturschutzgebiet, Natura 2000
Rohrdommel, Bartmeise, Eisvogel und Graugänse im großen Schilfgürtel bei Bad Buchau.
Tipp: Federseesteg durch das Schilf bis an den offenen See. Offizielle Seite
Ringelgänse, Knutts und Pfuhlschnepfen; im Oktober die Zugvogeltage an der ganzen Küste.
Tipp: Nationalpark-Häuser entlang der Küste als Anlaufstelle. Offizielle Seite
Im Frühjahr bis zu 80.000 rastende Ringelgänse, dazu Knutts und Austernfischer.
Tipp: Ringelganstage im April und Mai mit Führungen. Offizielle Seite
Schleswig-Holstein · Naturschutzgebiet, Natura 2000
Basstölpel und Trottellummen am Lummenfelsen, im Frühjahr und Herbst seltene Zugvögel.
Tipp: Lummenfelsen auf dem Oberland, Mitte Juni der „Lummensprung“. Offizielle Seite
Brandenburg · EU-Vogelschutzgebiet
An Spitzentagen über 80.000 Kraniche, dazu Gänse; im Sommer Weißstörche im Dorf.
Tipp: NABU-Storchenschmiede Linum; Kranich-Einflug in der Abenddämmerung. Offizielle Seite
Mecklenburg-Vorpommern · Nationalpark, Natura 2000
Einer der größten Kranich-Rastplätze Europas, in manchen Jahren bis zu 90.000 Vögel gleichzeitig.
Tipp: NABU-Erlebniszentrum Kranichwelten in Günz. Offizielle Seite
Niedersachsen · Natura 2000, Naturschutzgebiete
Zehntausende Kraniche rasten im Herbst und Frühjahr auf den wiedervernässten Mooren.
Tipp: Beobachtungsstände an den Moorrändern. Offizielle Seite
Brandenburg · Nationalpark, Natura 2000
Bis zu 150.000 Gänse, Enten und Schwäne im Herbst; im Frühsommer Wachtelkönig und Trauerseeschwalbe.
Tipp: Nationalparkhaus Criewen, Deiche bei Gartz. Offizielle Seite
Küste und Watt. Im Wattenmeer rasten jedes Jahr rund zehn bis zwölf Millionen Zugvögel. Beste Zeit sind April und Mai sowie August bis Oktober.
Steppensee. Der Neusiedler See mit dem Seewinkel ist das bekannteste Gebiet Österreichs: flache Salzlacken, Schilf und Hutweiden auf engem Raum.
Flussauen. Donau-Auen, March-Thaya-Auen, Unteres Odertal und der Untere Inn sind Lebensraum für Seeadler, Reiher und große Wasservogelschwärme im Winter.
Moore und Teiche. In Linum, in der Diepholzer Moorniederung und in der Rügen-Bock-Region rasten im Herbst Zehntausende Kraniche.
Gebirge. In den Hohen Tauern kreisen Bartgeier und Steinadler; hier braucht man vor allem Geduld und gutes Wetter.
Stand: Oktober 2026 · Öffnungszeiten und Führungen bitte vor dem Besuch prüfen